Der ICE bretterte mit über 230 Sachen durch die Landschaft. Die Gegend flog links an mir vorbei und ich fragte mich: Was mache ich hier eigentlich?
Diese Frage kreiste in meinem Kopf mit jedem Kilometer, den ich gen München zu einem Kunden eilte. Den Laptop auf dem Schoß noch Korrespondenz beantwortet, voll getaktet mit mir völlig gleichgültigen Themen.

Der Suchschlitz

Dann öffnete ich den Browser und tippte wie in Trance in die wohl ehrlichsten Suchschlitz aller Zeiten: „wie finde ich den Sinn des Lebens?“

Plöpp 1.347728 Suchergebnisse.
Puh… so lange dauert die Zugfahrt gar nicht. Und mein Leben wahrscheinlich auch nicht mehr bis ich das alles durchgearbeitet habe.

Mit Anfang 50 ist es wohl keine Seltenheit sich die Fragen zu stellen wie „will ich wirklich so die letzten 20 Jahre im Beruf verbringen?“ Oder „geht da nicht noch was?“ „Gibt es nicht etwas Sinnvolleres, was ich machen kann?“
Die Suchergebnisse überschlugen sich, alle namhaften Magazine gaben ihren Senf zum Besten. Das hat mich aber alles sowas von gar nicht angesprochen.

Fragen zu beantworten kann ja wohl nicht schwer sein

Ich habe stichprobenartig quer gelesen und stieß auf einen Artikel von „MyMonk“. Dort beschreibt Tim wie man mit 7 Fragen die Lebensaufgabe findet.

7 Fragen, die Dich zu Deiner Lebensaufgabe führen

Diese Fragen habe ich in ein Textdokument getippt und mir in den nächsten Wochen Zeit genommen diese zu beantworten. Was vermeintlich einfach klingt, sollte aber mich aber auf eine Probe stellen….

Die erste Frage gleich: „was tue ich mit Liebe und was liegt mir am Herzen?“ hat mir den Schweiß auf die Stirn getrieben. Au weia! Davon hatte ich mal gar keine Ahnung. Es hat schon einige Zeit gedauert bis ich dazu eine Antwort bekam. Aber sie kam. Und zwar deutlich!

Wie 7 Frage (m)ein Business-Baby zur Welt brachten

Was soll ich sagen? Heute, September 2020, 9 Monate später ist das Baby geboren.
Mein berufliches Leben hat sich um 180° gedreht. Ich habe Herzklopfen, wenn ich morgens im Bett liege und mich auf einem wundervollen Tag freue. Voller Erfüllung und Selbstbestimmtheit.

Diese Fragen waren der Anfang einer aufregenden Reise, die ich euch erzählen möchte.

Welche Schlüsselmomente hast du erlebt?
Hast Du ähnliche Schlüsselmomente in Deinem Leben gehabt? Und wenn ja, wie bist Du einen Schritt weiter gekommen? Was hat Dich inspiriert Dich auf den Weg zu machen?

Herzlichst
Katja