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Welche Social-Media-Plattform passt zu Dir

Welche Social-Media-Plattform passt zu Dir?

Auf welcher Plattform soll ich eigentlich sichtbar werden? Diese Frage wird mir ständig gestellt. Meistens mit einem leisen Seufzer. Weil irgendwer gesagt hat, ohne Reels geht heute gar nichts mehr. Eine andere schwört auf LinkedIn. Und die Kollegin aus dem Netzwerk macht jetzt einen Podcast.

Erinnerst Du Dich an den Pinguin? In meinem Artikel über die eigene Berufung durfte er schon einmal auftreten. An Land watschelt er, als hätte man ihm die Füße zusammengebunden. Im Wasser gleitet er, als wäre er genau dafür gemacht. Weil er es ist.

Mit Social Media ist es ganz ähnlich. Auf der einen Plattform quälst Du Dich durch jeden einzelnen Post. Auf der anderen fließt es plötzlich. Nicht weil Du dort besser bist, sondern weil der Lebensraum zu Dir passt.

Die gute Nachricht: Du musst nicht überall sein. Du brauchst nur Dein Wasser. Mit den folgenden 8 Fragen findest Du es.

8 Fragen, mit denen Du die richtige Social-Media-Plattform für Dich findest

Es gibt keine beste Plattform. Es gibt nur die, die zu Dir, zu Deiner Kundin und zu Deinem Alltag passt. Die ersten Fragen schauen auf Dich und Deine Zielgruppe, die späteren auf Format, Zeit und das große Ganze.

Nimm Dir einen Zettel und beantworte sie ehrlich. Am Ende bleibt meistens eine Plattform übrig, die sich nach Dir anfühlt.

1. Wo hältst Du Dich selbst gerne auf?

Fang bei Dir an. Welche App öffnest Du freiwillig? Wo scrollst Du abends auf dem Sofa, wo speicherst Du Beiträge, wo kommentierst Du? Genau dort verstehst Du die Sprache, die Formate und die ungeschriebenen Regeln schon. Du musst nichts neu lernen, Du wechselst nur die Seite: von der Zuschauerin zur Gestalterin.

Und wenn Du bisher gar nicht auf Social Media unterwegs bist? Dann such Dir den Kanal aus, mit dem Du Dich anfreunden kannst. Nicht den, der gerade gehypt wird. Eine Plattform, die Du innerlich ablehnst, wirst Du nicht lange bespielen. Und das merkt man Deinem Content an.

[Platzhalter für Deine eigene Erfahrung: Welche Plattform fühlt sich für Dich wie Wasser an, welche wie Land?]

2. Wo ist Deine Zielgruppe und was sucht sie dort?

Jede Plattform hat eine andere Aufgabe. Menschen öffnen sie mit einer bestimmten Erwartung. Und genau diese Erwartung entscheidet, ob Dein Content ankommt.

  • YouTube lebt vom Erklären. Hier suchen Menschen Antworten und schauen auch lange Videos, wenn sie etwas wirklich verstehen wollen. Hast Du erklärungsbedürftige Themen oder erklärst Du einfach gern? Dann ist YouTube Dein Wasser.
  • Instagram ist eine Plattform für Inspiration und Nähe: Bilder, Einblicke, Persönlichkeit. Seit es Reels gibt, geht es dort aber auch immer mehr um Unterhaltung.
  • Pinterest inspiriert ebenfalls, funktioniert aber eher wie eine visuelle Suchmaschine als wie ein soziales Netzwerk.
  • TikTok ist Unterhaltung. Schnell, spontan, gern mit Humor.
  • LinkedIn steht für fachlichen Austausch und Business. Stark, wenn Deine Kundinnen Unternehmen sind oder sich beruflich weiterentwickeln wollen.
  • Facebook wird seit Jahren totgesagt. Trotzdem tauschen sich dort viele Frauen in Gruppen aus, gerade regional.

Wenn Du Deine Kundin gut kennst, weißt Du, wonach sie sucht. Antworten, Inspiration oder Ablenkung? Dort, wo ihr Bedürfnis und Dein Angebot zusammenpassen, gehörst Du hin.

3. Kurz und knackig oder lang und ausführlich?

Short-Form-Content sind Reels, TikToks, YouTube Shorts und Story-Sequenzen. Wenige Sekunden, ein Gedanke, ein Aha.

Long-Form-Content sind YouTube-Videos, Podcastfolgen, Blogartikel und Newsletter. Hier ist Zeit für Tiefe, Geschichten und Zusammenhänge.

Beides hat seine Berechtigung. Die Frage ist, was Dir liegt. Manche Frauen bringen einen Gedanken in 30 Sekunden auf den Punkt. Andere fangen nach 30 Sekunden gerade erst an, warm zu werden. Wenn Du zur zweiten Sorte gehörst, ist das keine Schwäche. Es ist ein Hinweis auf Dein Format.

4. Schreiben, Sprechen, Bild oder Video: Wie drückst Du Dich am liebsten aus?

  • Schreiben: Blog, LinkedIn, Newsletter, ausführliche Instagram-Captions
  • Sprechen: Podcast, Audioformate, Talking-Head-Reels
  • Bilder: Pinterest, Instagram-Feed
  • Video: YouTube, Reels, TikTok

Achte darauf, wann Dir die Zeit verfliegt. Wenn Du beim Schreiben die Uhr vergisst, aber vor jedem Video drei Tage lang Ausreden findest, hast Du Deine Antwort. Strategie folgt Deiner Persönlichkeit, nicht anders herum.

5. Feed oder Suchmaschine: Wie lange soll Dein Content gefunden werden?

Instagram, TikTok, LinkedIn und Facebook sind Feed-Plattformen. Sie spielen vor allem aus, was neu ist. Ein Post bekommt dort meist nur wenige Tage Aufmerksamkeit, eine Story ist nach 24 Stunden verschwunden.

YouTube, Pinterest und Dein Blog funktionieren anders. Hier wird gesucht. Wer eine Frage hat, findet Deinen Inhalt auch noch Monate oder Jahre später. Mein Artikel über die Berufung gehört bis heute zu meinen erfolgreichsten Beiträgen, obwohl ich ihn längst nicht mehr bewerbe.

Die Frage an Dich: Willst Du immer wieder neu produzieren, oder sollen Deine Inhalte für Dich weiterarbeiten? Oft ist eine Mischung klug. Ein Feed-Kanal für Nähe, ein Such-Kanal fürs Gefundenwerden.

6. Wie viel Zeit und Energie hast Du wirklich?

Ganz ehrlich. Nicht in einer idealen Woche, sondern in einer ganz normalen. Mit Kundinnen, Familie, Haushalt und allem, was sonst noch so dazwischenkommt.

Ein Kanal, den Du regelmäßig und mit Freude bespielst, bringt Dir mehr als drei Kanäle im Kuddelmuddel. Reels brauchen Ideen, Dreh und Schnitt. Ein gutes YouTube-Video kostet oft einen halben Arbeitstag. Ein Pinterest-Pin ist schnell gemacht, will aber regelmäßig gefüttert werden.

Plane lieber klein und bleib dran. Mehr geht später immer noch.

7. Wem gehört Deine Sichtbarkeit?

Alle Plattformen haben eines gemeinsam: Sie gehören Dir nicht. Du baust auf gemietetem Land. Algorithmen ändern sich, Reichweiten brechen ein, Funktionen verschwinden.

Ich erlebe das gerade selbst. Meine Custom GPTs, darunter Pia, die Du vielleicht kennst, werden am 11. Dezember abgeschaltet. Nicht weil ich etwas falsch gemacht habe, sondern weil der Anbieter es so entschieden hat.

Nutze Social Media deshalb als Schaufenster. Aber bau Dir ein eigenes Zuhause: Deine Website und Deinen Newsletter. Dorthin führst Du die Menschen, die Dich gefunden haben. Wenn eine Plattform morgen verschwindet, bleibt die Verbindung zu ihnen.

8. Was sagt Dein Human Design über Deine Kommunikation?

Wenn Du nach den ersten sieben Fragen noch zwischen zwei Plattformen schwankst, lohnt ein Blick in Dein Human Design. Dein Merkur zeigt, wie Deine Stimme am natürlichsten wirkt. Manche Menschen erreichen andere über Geschichten, manche über klare Analysen, wieder andere über Fragen, die zum Nachdenken bringen.

Mein eigener Merkur steht für Storytelling und feine Wahrnehmung. Deshalb sind tiefe Captions, Newsletter und Audios mein Wasser. Schnelle Trend-Reels eher mein Land.

Wenn Du weißt, wie Deine Kommunikation gemeint ist, erkennst Du viel schneller, welches Format und welche Plattform zu Dir passt. Kein Hokuspokus, sondern ein Kompass.

Du willst wissen, wo Dein Wasser ist? Im kostenlosen Klarheitsgespräch schauen wir uns in 20 Minuten Deine Situation an. Du gehst mit einem konkreten nächsten Schritt raus, der genau zu Dir passt.

Fazit: Du musst nicht überall sein

Die richtige Plattform ist nicht die mit der größten Reichweite. Es ist die, auf der Du gerne bleibst. Denn Sichtbarkeit entsteht nicht durch einen viralen Post, sondern dadurch, dass Du dranbleibst.

Starte mit einem Kanal. Gib ihm 90 Tage. Und dann schau ehrlich hin: Kommen Gespräche zustande? Melden sich die richtigen Frauen? Und macht es Dir Freude? Wenn ja, hast Du Dein Wasser gefunden. Wenn nicht, darfst Du weiterschwimmen.

Häufige Fragen, die mir zur Wahl der Social-Media-Plattform gestellt werden

Muss ich auf mehreren Plattformen gleichzeitig sein?

Nein. Starte mit einer Plattform und bespiele sie regelmäßig. Später kannst Du Inhalte wiederverwerten, zum Beispiel aus einem Blogartikel einen Pinterest-Pin und einen Newsletter machen. So wächst Deine Sichtbarkeit, ohne dass Du doppelt arbeitest.

Kann ich auch ohne Social Media sichtbar werden?

Ja. Ein Blog mit guter Suchmaschinenoptimierung, ein Google-Unternehmensprofil, ein Newsletter, Kooperationen und Empfehlungen sind ebenfalls Wege zu Deinen Kundinnen. Am Anfang dauert es oft etwas länger, dafür bleiben diese Wege Dir.

Ist Facebook überhaupt noch sinnvoll?

Das hängt von Deiner Zielgruppe ab. Wenn Deine Kundinnen sich in Facebook-Gruppen austauschen oder Du regional arbeitest, kann Facebook sehr gut passen. Entscheidend ist nicht, was gerade angesagt ist, sondern wo Deine Kundin wirklich ist.

Welche Plattform ist die beste für Coaches?

Es gibt keine pauschale Antwort. Eine Coachin, die gerne erklärt, ist auf YouTube oft besser aufgehoben als eine, die Menschen über Bilder und Stimmungen erreicht. Die 8 Fragen in diesem Artikel helfen Dir, Deine Antwort zu finden.

Wie lange sollte ich eine Plattform testen, bevor ich wechsle?

Gib ihr mindestens 90 Tage mit regelmäßigen Beiträgen. Schau danach nicht nur auf Likes, sondern auf Gespräche, Anfragen und Dein eigenes Gefühl. Eine Plattform, die Dir Energie raubt, wirst Du auf Dauer nicht durchhalten.

Hi, ich bin Katja.
Ich liebe meine Freiheit, die Natur und es zu sehen, wenn Menschen sich entwickeln und über sich hinauswachsen. Dafür stehe ich jeden Morgen auf.
Seit über 30 Jahren begleite ich Selbstständige dabei, ihre Persönlichkeit sichtbar zu machen, ganzheitlich, individuell und ohne Marketinblabla.

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Katja Eilders. Natürlich sichtbar in der digitalen Welt mit Posistionierung und Webdesign.
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